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Krankenversicherung der Studenten


Alle Studierenden (deutsche und ausländische) in Deutschland haben in der Regel eine obligatorische Krankenversicherung. Diese kostet ca. 50 Euro pro Monat. Im Rahmen dieser Versicherung können die Studenten sich an die Ärzte wenden, wenn notwendig, werden sie auch im Krankenhaus behandelt. Auf einen Antrag bekommen die Studenten kostenlose Medikamente.

Die Private Krankenversicherung bietet dem Studenten auch viele Vorteile:
Rückkehr in die GKV ist möglich, keine Zuzahlung bei Medikamenten, keine Praxisgebühr, Ausbildungstarif während des Studiums, keine Einkommensgrenzen, die BAföG-Empfänger bekommen Zuschuss.

Bei der privaten Krankenversicherung kann jeder selber die passenden Tarife auswählen. Studenten haben meistens nicht so viel Geld und deswegen richten sie danach auch ihre private Krankenversicherung aus. Sie nutzen dann die gleichen Leistungen wie Selbständige und Angestellte, aber zahlen viel weniger. Die Studenten bekommen ein Rabatt.
Ein ambulanter Tarif erstattet Kosten für Medikamente und Hilfsmittel, für Arztbesuche, Heilmittel , wie Massagen. Die meisten Tarife decken auch die Kosten für Heilpraktiker.

Ein Zahn-Tarif übernimmt alle Kosten für den Zahnersatz, für Zahnbehandlungen, auch für die Kieferorthopädie.
Für Zahnbehandlungen kann man 80 und 100% Erstattung vereinbaren.

Für den Zahnersatz ist es möglich, 50% Erstattung zu bekommen, manchmal auch bis zu 90%.
Gewöhnlich sind es aber etwa 70% Kostendeckung.

Der stationäre Tarif erstattet alle Kosten, die durch Unterkunft und Pflege im Krankenhaus, ärztliche Behandlung entstehen. Man darf entscheiden, was man wählen möchte: ein Mehr-Bett-Zimmer mit Behandlung durch den Stationsarzt oder ein Ein-Bett-Zimmer. Das letztere ist viel teurer und für einen Studenten oft nicht leistbar.

Ab Januar 1995 gab es eine Änderung im Gesetz - die Pflegeversicherung in Deutschland wurde für jeden zur Pflicht, auch für Studenten. Es hängt natürlich noch von dem Einkommen ab. Wenn man kein regelmäßiges Einkommen bezieht und unter 400 Euro liegt, zahlt man einen geringeren Beitrag. Der zu leistende Beitrag beträgt in dem Fall pauschal 16,10 EUR pro Monat.

Krankenhausaufenthalte kommen sehr selten vor und dauern oft nicht so lange Deswegen ist es vielleicht nicht unbedingt notwendig, das Krankenhaus-Tagegeld zu zahlen.

Die "Krankenversicherung der Studenten" ist ein Sondertarif der freiwilligen Versicherung. Diese gilt nur für Studenten, die in eine deutsche Universität oder Fachhochschule ordentlich eingeschrieben wurden. Die monatlichen Beiträge für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung werden nach dem bundesdeutschen Sozialhilfesatz ausgerichtet.
Der Sozialhilfesatz ist in ganz Deutschland gleich hoch. Also gelten die Beiträge für die Krankenversicherung der Studenten auch für alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschlan Krankenversicherung für Studenten nach dem 14. Semester.

Bei diesen Studenten zählt man nur die Semester in einem Studiengang. Die anderen Studiengänge können nicht berücksichtigt werden, auch die Urlaubssemester sind ausgeschlossen. Der Student ist nach dieser abgelaufenen Zeit verpflichtet, einen Beitrag von 130 Euro an die gesetzliche Krankenversicherung zu zahlen, sie umfasst dann auch die Pflegeversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung für Studenten endet schon mit dem 30. Geburtstag. Wer sich als Student privat versichert, hat mehr Spielraum – es brauchen die Fachsemester nicht gezählt zu werden und sie kann bis zum 34. Geburtstag gelten.

Der Beitrag wird immer im voraus an die zuständige Krankenkasse gezahlt. Die unter den Krankenkassen verbreitete Regelung ist die monatliche Zahlung der Beiträge. Aber es kann auch sein, dass der Student den ganzen Beitrag für das Semester mit einer Zahlung erledigt.

Kategorie: Krankenversicherung


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